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Meine Session «Drupal-Mobiliser» — ein Tutorial — am Essener Drupalcamp vom 27.–28. Februar 2010 im Unperfekthaus:
Mobile-Web ist — neben Web 3.0 — das zukunftsträchtigste Thema im angewandten ICT/Web-Umfeld. Nur: Wie gelange ich in 20 Minuten zum Wesentlichen? Die Session 'Drupal-Mobiliser' weist den Weg.
Theorie/Vortrag:
- Was die .mobi-TLD (Top Level Domain) bezwecken soll.
- Wie man anhand des dotMobi Mobile Web Developer's Guide (Industrie-Konsortium mTLD.mobi) schnell zu einer "Worauf-kommt-es-an"-Übersicht gelangt.
- Ultrakurzer Tool-Streifzug: ready.mobi, validator.w3.org/mobile/, deviceatlas.com, ta-da.mobi, wurfl.sourceforge.net ... und mobiforge.com (mit Drupal umgesetzt).
Praxis/Tutorial:

Aufgepasst: Die Drupal User Group Zürich/Schweiz trifft sich heute Abend, 6. Januar 2010, von 18:30–20:30 Uhr im IFW-Gebäude der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) in der Nähe Zürich Central. Das Thema des Abends ist die Jahresplanung und der Ausblick 2010!
Ausserdem: Wichtiger denn je scheint ab 2010 der OpenExpo-Frühjahrsanlass zu werden, soll die OpenExpo gemäss Veranstalteraussagen künftig ja nur mehr einmal jährlich stattfinden. Dafür ist jetzt ein Open Source Forum lanciert worden, welches erstmals am 1. September 2010 im Kongresshaus Zürich konferenziert.

Wer auf der Suche nach einer einfach zu themenden DHTML-Navigation für die Content Management Platform Drupal ist, dem sei das das Drupal-Modul «Nice Menus» empfohlen. Es ermöglicht Webintegratoren, Webentwicklern sowie Webdesignern, bei Drupal-Webprojekten Drop-Down-Navigationen/Menüs und ausklappbare Rechts-Links-Menüs einzusetzen. Das Besondere daran: Ab Version 2.0 arbeitet die Lösung mit dem Jquery-Plug-in «Superfish».

Kopenhagen macht Klimagefangene: Manchmal frage ich mich, wie sich gewisse Menschen vorstellen, authentische Wirtschaftsbeziehungen in der boomenden (!) Neuen Nachhaltigen Industrie und Wirtschaft aufzubauen, wenn sie nicht einmal zu den einfachsten Greenomics-Grundlagen stehen — das Ganze (siehe Greenpeace-Link http://www.greenpeace.ch/freechrigi) erinnert mich an ein groteskes Aristokraten-Kapitalisten-Schauspiel aus vergangenen Jahrhunderten. Und das im Zeitalter des Informationalismus und der Dezentralisierung. Mal ehrlich: als grün-nachhaltiger Unternehmer muss man sich ja für eine derart abartig-unangepasste Polit-Elite schämen. Eine falsche Macht-Elite, welche wirtschaftliche Innovatoren und das planetare Gewissen — beides in Form von Greenpeace und anderen NGOs — vernichten wollen … unbegreiflich.
Glücklicherweise gibt es auch grüne Business-Hoffnungsträger:
In diesem Zusammenhang: Als Gegenveranstaltung zum WEF (World Economic Forum) verleihen die Erklärung von Bern und Greenpeace besonders üblen Firmen die «Public Eye Awards»-Schmähpreise. In den Kategorien «Global», «Swiss» und «Greenwash» werden Firmen nominiert, die sich besonders durch menschen- und umweltverachtende Geschäftspraktiken hervorgetan haben. Unter allen Nominierten wird ein «People’s Award» verliehen. Wer diesen Award erhält, entscheiden Sie in einer Abstimmung auf www.publiceye.ch. Die Nominierten werden am 14. Januar bekannt gegeben. Gleichzeitig startet auch die zweiwöchige Online-Abstimmung.

Vom 27.–28. November fand an der Technischen Universität Wien das erste Österreichische DrupalCamp statt. Der Community-Anlass war sehr gut besucht — und die Referenten lieferten substantielle und vielseitige Beiträge (Sessions). Mein eigener Beitrag lautete «Drupal-Mobiliser» und widmete sich der relativ komplex-umfangreichen Thematik, wie man das Drupal-WCMS/WCMF für mobile Endgeräte tauglich macht resp. konfiguriert.
Eine wichtige Ressource für meinen kompakten Vortrag (Präsentation mit Interaktion) habe ich nun hinzugefügt: http://drupal.org/project/mobileplugin. Das Drupal-Modul «Mobile Plugin» werde ich zwar erst noch testen müssen, aber es hört sich schon einmal vielversprechend an.

Das Web ist gekennzeichnet von stetigem Wandel. In den letzten Jahren war dieser besonders stark spürbar. Deshalb habe ich mir in den letzten Tagen einige Gedanken zu den Grundlagen des Webdesigns resp. präziser der Webintegration gemacht. Ich behaupte, die folgenden Metatag-Werte (Metainformationen von/für Websites) sollten die meisten Suchmaschinen zufrieden stellen:
Alle weiteren Metatag-Definitionen dürften mittlerweile nur mehr eine marginale (bspw. Page-Topic), komplementäre (bspw. Language) oder pur funktionale Rolle (bspw. Robots) spielen. Zunehmend wichtiger sind Metainformationen in zusätzlichen RDF-Dokumentent, welche dann auf Basis der Dublin-Core-Konvention geschrieben sind. Aber das ist bereits ein Thema für fortgeschrittene Webber (Entwickler/Programmierer, Designer/Publisher, Integratoren), die sich für das semantische Web — als Bestandteil des kommenden Web 3.0 — interessieren.
Zusatz-Hinweis: Logischerweise sollten an keiner Stelle in Web-Dokumenten unkodierte Sonderzeichen wie ä, è, ö, è, € oder ® vorkommen. Zwar ist heutezutage der Unicode-Standard weit verbreitet; auch im Web, wo mittlerweile generell mit der UTF-8-Kodierung (Zeichensatz) gearbeitet werden sollte — und damit den freien Sonderzeichen-Gebrauch eigentlich ermöglicht! Spezielle HTML-Entitäten (hier ein Link zu einem praktischen Look-Up-Werkzeug) ausserhalb des traditionellen ASCII-Zeichensatzes werden, sicherheitshalber, trotzdem oftmals in kodierter Form (Named Entitites oder Numerische Notation mit Unicode) niedergeschrieben.

Soeben habe ich im aktuellen mediaforum.ch-Pressespiegel entdeckt, dass die Schweizer Medienwelt sich Gedanken zu Twitter anzustellen scheint. «Gut, gibt es für Drupal das Twitter-Modul», dachte ich bei mir, «damit lassen sich — automatisch — beliebige Inhalte in Kurzform an Twitter oder an andere Microblogging-Dienste wie Identi.ca senden. Praktisch!» Den aktuellen Blogeintrag hier kann man bspw. gleich jetzt auf http://twitter.com/Blooniverse nachlesen.

Wie das Mobile-Bild (die Mobile-Qualität lässt zu wünschen übrig, das ist mir bewusst!) schön zeigt, war unser Drupal-Stand an der OpenExpo Winterthur (23.–24. September 2009) gut besucht. Hier in Aktion: Ein führender Kopf der Drupal User Group Schweiz Miro Dietiker von MD Systems. Es war bspw. auch Miro Dietiker — er fokussiert primär die Programmierung/Entwicklung im IT/ICT-Bereich —, welcher den Tag der Informatik 2008 (http://www.informatica08.ch) organisierte sowie dafür die gesamte Netzwerkinfrastruktur einrichtete. Ein bekannter Kopf also ganz generell in der IKT-Branche!
Übrigens, falls ich das so direkt sagen darf (Job-Hinweis): Der Diplom-Ingenieur sucht für sein expandierendes Unternehmen in Zürich Hardbrücke 1-2 exzellente Web-Entwickler (Fokus: PHP, MySQL, Apache, Javascript … und natürlich Drupal). Für weitere Fragen, bitte mit MD Systems / Miro Dietiker direkt Kontakt aufnehmen. Die Bezahlung ist gut, die Leistung sollte bei MD Systems aber auch dementsprechend ausserordentlich und engagiert sein! Hier muss es definitiv fetzen ...

An der bekannten ICT-Messe OpenExpo (Swiss Open Source Software Conference & Exposition) heute Donnerstag, 24. September, in Winterthur ist mir Reginaldo Stückner begegnet — am Drupal-Stand natürlich. Anhand seiner Anfrage kann ich gut beispielhaft dokumentieren, worum es vielen Web-Startern (Grundbedürfnis: fundamentales, kleines Web-Projekt; späterer Ausbau einfach möglich) geht: Ein verlässliches, intuitiv bedienbares Websystem zur Hand zu haben, welches das einfache Bewirtschaften von Websites oder Webprojekten ermöglicht! Da gibt es Texte, Bilder, Video- und Audio-Files — und all dies soll so effizient wie möglich online publiziert werden. Und zwar ordentlich kategorisiert, übersichtlich verwaltbar und klar dargestellt.
Hier verweise ich immer wieder auf die Stärken von Drupal: Einfache Bedienbarkeit (ist beinahe selbsterklärend für Redakteure/Editoren), grosse Funktionalität, verlässliche und sichere Ausführung sowie gut gerüstet für künftige Erweiterungen (dank Modularität und Skalierbarkeit). Drupal ist — im Gegensatz zu Joomla oder ähnlichem — zwar eher für grössere Projekte ausgelegt, eignet sich aber genauso wunderbar für einfache KMU-Sites oder persönliche Blogs.
Ich führte Reginaldo Stückner natürlich gleich auf die blooniversale Drupal-Demo-Site http://drupal.blooniverse.com, wo er sich innerhalb von 3 Minuten von den Drupal-Vorzügen selbst überzeugen konnte. Zudem schien mir für sein Projekt http://bad-krozingen-schmidhofen.de das Starter-Angebot von PHILIPP-SCHAFFNER.CH «3-Minuten-Website.com» passend und geeignet zur Empfehlung. Damit können mit nur gerade 1700 Euro einfache Websites umgesetzt werden.

Der Beitrag auf Copyblogger.com «Since When Are Blogs Not Social Media?» stammt zwar vom Juli 2009, nichtsdestotrotz finde ich seine Differenzierung/Präzisierung ganz zutreffend und spannend. Der Titel sagt eigentlich auch schon alles — auf treffende Weise!

Gigya Socialize fasst Authentifizierungs- und Social-APIs von Facebook Connect, MySpace ID, Twitter, Google, Yahoo und AOL zusammen. Praktisch, denn damit lässt sich mit einem bestehenden Facebook-Benutzerkonto in das eigene Webprojekt einloggen. Natürlich steht für das Drupal-CMS/CMF bereits ein passendes Gigya-Drupal-Modul bereit! Damit wird auch gleich eine Funktion geliefert, mit welcher Sitebesuchende per Knopfdruck eigene Inhalte auf verschiedenen Social-Networks oder Web-2.0-Plattformen wie bspw. MySpace oder Twitter verbreiten können — ähnlich dem Drupal-Modul AddToAny. Noch dazu ist dem Gigya-Drupal-Modul-Beschrieb zu entnehmen, dass Drupal-User mit dem Modul automatisch ihre Social-Sites aktualisieren können — ähnlich dem Drupal-Modul Twitter.
Das Unternehmen Gigya selbst bietet auf seiner Plattform aber weit mehr als das:
Für Widget-Entwickler nämlich stellt es Distributions- und Tracking-Services zur Verfügung. Dies macht sich nun auch Adobe zu Nutze — in Form einer Kooperation mit Gigya.

Wer sich schon gefragt hat, womit auf dieser Drupal-Website all die vielen Tags — sie finden im Drupal-Taxonomie-Modul mit den Vokabular-Termen/Definitionen ihre Entsprechung — dargestellt werden, bekommt jetzt die Lösung geliefert: Tagadelic. Das Modul für das Drupal-CMS ist derart schlank, dass es ohne Benutzung der MySQL-Datenbank auskommt. An und für sich verändert das Tagadelic-Modul nur die Schriftgrösse der Taxonomie-Vokabular-Einträge — via CSS (Cascading Style Sheets). Das Gute daran: Es arbeitet sowohl im Freetagging-Modus, als auch mit einer vorgegebenen Taxonomie-Struktur.

Was kostet eigentlich eine Website? Wie teuer wird das Internetprojekt? Das fragen sich nicht nur Agenturen/Internetdienstleistende [intern], sondern natürlich auch Kundinnen/Auftraggeber [extern]. Eine ausgezeichnete — aber umfangreich-intensive — Methode zur Budgetbestimmung ist der Webkalkulator. Dieser ist zu finden auf http://www.webkalkulator.com!

Am Medienkunstfestival Ars Electronica (3.–8. September) in Linz habe ich folgendes MP4-Mobile-Video aufgenommen, worauf ein Industrieroboter eine Bibel schreibt. Ich finde den Ausdruck recht stark und symbolisch. Die Installation stammt von robotlab. Hier die dazugehörige Beschreibung:
In der Installation «bios [bible]» schreibt ein Industrieroboter mit einer Schreibfeder handschriftlich die Bibel auf Papierrollen nieder. Mit Präzision führt die Maschine die kalligrafischen Linen aus, und läßt so, wie ein Mönch im klösterlichen Scriptorium, nach und nach den Text entstehen.
Beginnend mit dem Alten Testament und den Büchern Mose produziert «bios [bible]» in sieben Monaten ohne Unterbrechungen das gesamte Werk. Alle 66 Bücher der Bibel werden so auf Rollen geschrieben und anschließend als Schriftwerke in der Bibliothek der Installation aufbewahrt.
«bios [bible]» beschäftigt sich mit Fragen von Glauben und technischem Fortschritt. Die Anordnung setzt zwei für die westliche Gesellschaft grundlegende Systeme in Beziehung, die christliche Religion und den wissenschaftlichen Rationalismus. In diesem Zusammenhang spielt seit jeher das Medium Schrift eine besondere Rolle, als Heilige Schrift oder als formale Niederschrift von Wissen.

Es sieht gut aus für Drupal: Das System für die und mit Zukunft scheint auch wirtschaftlich extrem attraktiv zu sein und in zunehmendem Mass anziehender zu werden, siehe: Find a job at the conference!. Das Drupal-Job-Treffen findet am 3. September von 17:00–20:00 Uhr im Maison Internationale statt.
Mit Konferenz ist natürlich die grosse DrupalCon in Paris gemeint — eine Tagung, welche vom 1.–5. September stattfindet. Rund 800 Drupal-Begeisterte nehmen daran teil. Der Kongress ist also etwas grösser als unser DrupalMediaCamp Schweiz 2009 im Mai in Aarau; aber das war schliesslich auch «nur» ein Camp, keine Con.

Am 12. Juli 2009 wurde in Zürich die Piratenpartei Schweiz (PPS) gegründet. Die Kernanliegen der Partei sind:
Da schaue ich mir doch die Piraten-Website http://piraten-partei.ch genauer an und entdecke: Die ist ja mit meinem/unserem favorisierten Websystem (CMS/CMF) Drupal umgesetzt. Na ja, welches System sonst wäre geeigneter und zukunftsfähiger?!

(ps) Der praxisorientierte Lehrgang «Unternehmenspublikationen – Print und online» startet am 19. September, Kursort ist Zürich. Er wird organisiert von Schreibszene Schweiz, ein spezialisiertes Institut für Publizisten und Schreibende.
Unternehmenspublizistik – oder Corporate Publishing – hat sich zu einem wichtigen Bestandteil der integrierten Unternehmenskommunikation entwickelt. Der Lehrgang bietet den Teilnehmenden während der gesamten Dauer intensiven Erfahrungsaustausch mit Profis. Denn ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung sind die Praxistage. Sie verschaffen den Studierenden Einblick in alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenspublizistik: Zeitungsredaktionen, Agenturen, Druckereien und Auftraggeber. Vor Ort diskutieren die Studierenden mit den Fachpersonen, erarbeiten Konzepte und Fallbeispiele – und ergänzen damit ihr theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen. Die Kosten für den 9-Monats-Lehrgang betragen 5900 Franken.

IKS — Interactive Knowledge Stack ist ein Integrations-Projekt, welches von der Europäischen Kommission mitfinanziert wird. Es wurde im Januar 2009 gestartet und bietet eine Open-Source-Technologie-Plattform für semantische Content Management Systeme an. Nach dem Einloggen merke ich was? iks-project.eu selbst läuft auf und mit Drupal — unserer ersten Wahl beim Einsatz für Web-Projekte vieler Art. Und … damit wird unsere umfangreiche blooniversale Drupal-Distribution auch die erste Wahl für die Zukunft.

Achtung, hier kommt die Web-3.0-Konkurrenz für Drupal (respektive die blooniversale Drupal-Distribution): www.webmaster-4you.de ;-D

Ein Kollege hat mich eben angefragt, wie man mit dem Drupal-CMS/CMF auf einfache Weise Bildergalerien realisieren könne. Meiner Einschätzung nach dürfte das effiziente Drupal-Modul «Fast Gallery» in Kombination mit dem präsentativen Drupal-Modul «Lightbox2» ausgezeichnete Dienste leisten — für einen ersten Start. Unten stehend übrigens noch zwei Demo-Links!
(ps) Acquias eigene Distribution des avancierenden Open-Source-CMS und -CMF (Framework) Drupal soll künftig mit WoodWings Enterprise 6 Content Publishing Platform gebündelt werden. Des Weiteren hat das populäre Social-Publishing-System zukunftsfähige Module für die CMIS Content Management Interoperability Services (IBM, Microsoft u.a.) erhalten.
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vor 22 Wochen 2 Tage